Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
svwebservice.de
Sven Vogel – Dienstleistungen
Bereich: Internetdienstleistungen

Fitter Str. 13
66663 Merzig

  1. Allgemeines, Geltungsbereich

    Die Erbringung aller Leistungen und Lieferung erfolgt ausschließlich auf
    Grundlage dieser AGB, die auch für alle zukünftige Geschäfte der
    Vertragsparteien Geltung haben und im Einzelfall durch produkt- und
    servicespezifische Zusatzverträge und besondere Geschäftsbedingungen von Sven
    Vogel – Dienstleistungen – svwebservice.de – im Folgenden: Anbieter genannt –
    ergänzt werden.

    Von diesen Geschäftsbedingungen insgesamt oder teilweise abweichende AGB des
    Kunden werden nicht anerkannt, sofern diesen nicht ausdrücklich schriftlich
    zugestimmt wurde. Diese Geschäftsbedingungen gelten auch dann ausschließlich,
    wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender AGB des Kunden seine Leistungen
    vorbehaltlos erbringt.

    Der Anbieter ist berechtigt, den Inhalt dieses Vertrages nachträglich mit
    Zustimmung des Kunden zu ändern, sofern die Änderung unter Berücksichtigung der
    Interessen des Anbieters für den Kunden zumutbar ist. Die Zustimmung zur
    Vertragsänderung gilt als erteilt, sofern der Kunde der Änderung nicht binnen
    vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht. Die Zustellung der
    Änderungsmitteilung erfolgt an die vom Kunden bei Vertragsabschluss angegebene
    E-Mail-Adresse oder auf dem Postwege. Erfolgen die Änderungen zu Ungunsten des
    Kunden, kann der Kunde das Vertragsverhältnis innerhalb eines Monats nach Zugang
    der Änderungsmitteilung fristlos kündigen.

    Der Anbieter kann seine Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag auf einen
    oder mehrere Dritte übertragen (Vertragsübernahme). Dem Kunden steht für den
    Fall der Vertragsübernahme das Recht zu, den Vertrag fristlos zu kündigen.

  2. Leistungsumfang,  Entgelte,  Bestellung

    Der Leistungsumfang ergibt sich aus der Produkt bzw. Leistungsbeschreibung,
    die mit dem Bestellformular verknüpft und über die Webseite des Anbieters
    aufrufbar ist. Es obliegt dem Kunden, sich vor der Tätigung einer Bestellung
    über den jeweils tagesaktuellen Preis- und Leistungsumfang zu informieren.

    Mit dem Absenden der Online-Bestellformulare des Anbieters oder einer
    formlosen Bestellung per E-Mail bzw. Fax kommt ein verbindlicher Vertrag über
    die Nutzung der Dienstleistungen zwischen Anbieter und Kunden (Auftraggeber) auf
    Grundlage dieser AGB zustande.

  3. Widerrufsrecht des Kunden nach dem Fernabsatzgesetz

    Soweit es sich bei dem Kunden um einen Verbraucher im Sinne des ? 13 BGB
    handelt, kann er seine Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angaben
    von Gründen in Textform widerrufen. Die Frist beginnt frühestens mit dem Erhalt
    dieser Belehrung in Textform. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die
    rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:

    Sven Vogel Dienstleistungen
    Bereich: Internetdienstleistungen

    Sven Vogel
    Fitter Str. 13

    D – 66663 Merzig

    Telefax : 0049 (0)6861 – 93 93 687

    E-Mail: info@svwebservice.de

    Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseitigen Leistungen
    zurückzugewähren.

    Das Widerrufsrecht des Kunden erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter mit der
    ausdrücklichen Zustimmung des Kunden vor Ende der Widerrufsfrist mit der
    Ausführung der Leistung (z.B. Domainregistrierung, Account-Einrichtung und -freischaltung
    usw.) begonnen hat oder der Kunde diese selbst veranlasst hat (z. B. Download
    von Softwareprogrammen, Online-Aufträge im Rahmen der Echtzeitbestellung, etc.).
    Insofern werden alle ggf. bereits auf elektronischem Wege erbrachten Leistungen
    in jedem Falle zur Zahlung fällig

  4. Leistungspflicht

    Der Anbieter gewährleistet eine Erreichbarkeit seiner Server von 99% im
    Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen die Server aufgrund von
    technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich von des
    Anbieters liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter etc.) nicht zu erreichen
    ist. Der Anbieter kann den Zugang zu den Leistungen beschränken, sofern die
    Sicherheit des Netzbetriebes, die Aufrechterhaltung der Netzintegrität,
    insbesondere die Vermeidung schwerwiegender Störungen des Netzes, der Software
    oder gespeicherter Daten dies erfordern.

    Sofern sich aus diesen AGB nicht zulässigerweise etwas anderes ergibt, hat
    der Anbieter Störungen des Zuganges zu seinen Diensten und Leistungen im Rahmen
    der technischen und betrieblichen Möglichkeiten zeitnah zu beseitigen.

    Hat der Anbieter die zu beseitigende Störung zu vertreten, ist der Kunde zur
    Minderung des monatlichen Entgeltes berechtigt. Der Kunde ist verpflichtet dem
    Anbieter erkennbare Zugangsstörungen unverzüglich, spätestens aber innerhalb von
    7 Kalendertagen nach deren Auftreten schriftlich anzuzeigen (Störungsmeldung).
    Der Kunde ist zur Geltendmachung von Mängeln oder Durchsetzung von Minderungen
    verpflichtet, Zeitpunkt, Dauer und Art der Störung oder Leistungsminderung in
    geeigneter Weise zu belegen bzw. technisch nachvollziehbar zu dokumentieren.

    Der Kunde hat keinen Anspruch darauf, dass dem Server dieselbe IP-Adresse für
    die gesamte Vertragslaufzeit zugewiesen wird

  5. Domainregistrierung, Freistellung, Domainstreitigkeiten,
    Domainrückkauf

    Die unterschiedlichen Top-Level-Domains ("TLD") werden von einer Vielzahl
    unterschiedlicher, meist nationaler Organisationen verwaltet. Jede dieser
    Organisationen zur Vergabe von Domains hat unterschiedliche Bedingungen für die
    Registrierung und Verwaltung der Top-Level-Domains, der zugehörigen Sub-Level
    Domains und der Vorgehensweise bei Domainstreitigkeiten aufgestellt. Soweit
    Top-Level-Domains Gegenstand des Vertrages sind, gelten ergänzend die
    entsprechenden Vergabebedingungen. Soweit .de-Domains Gegenstand des Vertrages
    sind, gelten neben den DENIC-Domainbedingungen, die DENIC-Domainrichtlinien.

    Sollten sich diese Richtlinien ändern oder sollten sich die Rahmenbedingungen
    für die Registrierung und Aufrechterhaltung von Domains aus anderen Gründen
    verändern, sind Anbieter und der Kunde bereit, ihr Vertragsverhältnis
    entsprechend anzupassen.

    Bei der Verschaffung und/oder Pflege von Domains wird der Anbieter im
    Verhältnis zwischen dem Kunden und der jeweiligen Organisation zur
    Domain-Vergabe lediglich als Vermittler tätig. Der Anbieter hat auf die
    Domain-Vergabe keinen Einfluss. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass
    die für den Kunden beantragten Domains überhaupt zugeteilt werden und/oder
    zugeteilte Domains frei von Rechten Dritter sind oder auf Dauer Bestand haben.

    Der Anbieter erteilt per Internet grundsätzlich nur unverbindlich Auskunft
    über die Verfügbarkeit einer Domain. Zwischen Auskunft und Anmeldung kann die
    Vergabe an eine Dritte Partei durch die jeweilig  zuständige
    Domainvergabestelle oder eine andere Stelle erfolgen, ohne dass der Anbieter
    hierauf  Einfluss nehmen kann oder davon Kenntnis erlangt.

    Der Kunde kann von einer tatsächlichen Verfügbarkeit und Zuteilung des
    Domainnamens erst ausgehen, wenn ihm diese durch die jeweilige Vergabestelle
    bestätigt wurde.

    Der Kunde garantiert, dass die von ihm beantragte Domain keine Rechte Dritter
    verletzt.

    Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter einen etwaigen Verlust seiner Domain
    unverzüglich anzuzeigen. Beabsichtigt der Kunde den Rückerwerb seiner Domain von
    einem Dritten, so ist er verpflichtet, den Anbieter unverzüglich über die
    Aufnahme von Verhandlungen mit dem Dritten zu unterrichten, Anfragen von dem
    Anbieter über den Stand der Verhandlungen mit dem Dritten zu beantworten und dem
    Anbieter das vorrangige Recht zum Rückerwerb für den Kunden einzuräumen, wenn
    und soweit dies die Interessen des Kunden nicht beeinträchtigt.

    Der Anbieter versichert Domainnamen unverzüglich freizugeben, sofern ihm eine
    zweifelsfrei von eingetragenen Domaininhaber oder dessen Admin-C unterzeichnete
    Freigabeerklärung vorliegt. Zur zweifelsfreien Authentifizierung ist dem
    Freigabeschreiben eine Kopie des Lichtbildausweises beizufügen. Der neue,
    übernehmende Domain-Registrar ist in der Freigabe explizit zu benennen, um
    unberechtigte Übernahmen zu vermeiden. Liegen die o.a. Dokumente und
    erforderlichen Angaben nicht vollständig vor, ist der Anbieter berechtigt, eine
    Konnektivitäts-Koordination (KK) abzulehnen.

    Im Falle der Beendigung des Vertragsverhältnisses ist der Kunde verpflichtet,
    spätestens 30 Tage vor der erneuten Fälligkeit der Domain- oder
    Webhosting-Gebühren die schriftliche Einverständniserklärung des eingetragenen
    Domaininhabers/Admin-C zur Löschung oder Übernahme der jeweiligen Domain(s) beim
    Anbieter vorzulegen. Dem Kunden ist bekannt, dass eine Löschung oder Freigabe
    von Domains ohne diese Einverständniserklärung inkl. Kopie des
    Lichtbildausweises nicht möglich ist und ihm daraus resultierende Domaingebühren
    bei erneuter Fälligkeit auch weiterhin berechnet werden, sofern die Kündigung
    nicht fristgerecht erfolgt oder die dazu erforderlichen Admin-C Freigaben nicht
    vorliegen. Im Falle einer Domainübernahme ist der Kunde bzw. Domaininhaber
    verpflichtet in seiner Freigabeerklärung den übernehmenden Domainregistrar
    explizit zu benennen.

    Der Kunde erklärt sich bereit, bei Wechsel des Betreuers einer Domain, sowie
    Registrierung, Änderung oder Löschung einer Domain im jeweils erforderlichen
    Umfang mitzuwirken und hierzu notwendige Erklärungen gegebenenfalls abzugeben.

    Bei Beauftragung einer Domainübernahme (Konnektivitäts-Koordination,
    KK-Antrag, Change of Registrar) bzw. einer Änderung der Domaininhaber-Daten
    (Admin-C), einem Change Owner Antrag oder der Änderung weiterer Domain Kontakt
    bzw. Nameserverdaten eines bereits registrierten Domainnamens oder der
    vollständigen Löschung einer Domain ist der Kunde verpflichtet, dem Anbieter
    gegenüber in schriftlicher Form und mit seiner Unterschrift zu bestätigen, dass
    er rechtmäßiger und autorisierter Inhaber (Admin-C, Owner-C) des zu
    übernehmenden, zu löschenden oder zu modifzierende Domainnamens ist und diese

    Änderungen beauftragt.

    Der beauftragende Kunde haftet im Falle einer unrechtmäßigen Domainänderung,
    Domainlöschung oder Domainübernahme und trägt alle rechtlichen Konsequenzen.

    Der Anbieter führt die Anmeldung bzw. Registrierung von Domains im Namen und
    im Auftrag des Kunden durch und trägt den Kunden als Nutzungsberechtigten
    Domaininhaber und administrativen Kontakt ("admin-c") der jeweiligen Domain ein.
    Der Anbieter behält sich dabei vor, die vom Kunden bei der Bestellung
    übermittelten Daten nötigenfalls syntaktisch so zu verändern, dass Sie die
    Syntax-Vorgaben der Vergabestellen erfüllen.

    Bei einzelnen Services kann ein vom Kunden abweichender Nutzungsberechtigter
    benannt werden, der anstatt des Kunden Berücksichtigung findet. Der Anbieter
    wird, wie üblich, bei direkten Kundendomains als technischer- ("tech-c") und
    Zonen-Kontakt ("zone-c) der Domain eingetragen. Die Eintragungen "admin-c" und "tech-c"
    sind notwendige Angaben bei der DENIC.

    Dem Kunden ist bekannt, dass Name, Adresse und Telefonnummer des jeweiligen
    Nutzungsberechtigten ggf. in den Whois-Datenbanken der Vergabestellen zwingend
    und dauerhaft gespeichert werden und in den so genannten "whois"-Abfragen im
    Internet (z.B. über www.denic.de) für Dritte jederzeit einsehbar sind

  6. Pflichten des Kunden

    Der Kunde sichert zu, dass die dem Anbieter von ihm mitgeteilten Daten
    richtig und vollständig sind. Er verpflichtet sich, dem Anbieter jeweils
    unverzüglich über Änderungen der mitgeteilten Daten zu unterrichten und auf
    entsprechende Anfrage von dem Anbieter binnen 14 Tagen ab Zugang die aktuelle
    Richtigkeit erneut zu bestätigen. Dieses betrifft insbesondere den Namen und
    postalische Anschrift des Kunden sowie E-Mail Adresse, Telefon- und bei
    Vorhandensein Fax-Nummer des administrativen Ansprechpartners für die Domain.

    Der Kunde hat in seine E-Mail Postfächer eingehende Nachrichten in
    regelmäßigen Abständen von höchstens vier Wochen abzurufen. Der Anbieter behält
    sich das Recht vor, für den Kunden eingehende persönliche Nachrichten an den
    Absender zurück zu senden, wenn die in den jeweiligen Tarifen vorgesehenen
    Kapazitätsgrenzen überschritten sind.

    Der Kunde verpflichtet sich, von dem Anbieter zum Zwecke des Zugangs zu deren
    Dienste erhaltene Passwörter streng geheim zu halten und den Anbieter
    unverzüglich zu informieren, sobald er davon Kenntnis erlangt, dass unbefugten
    Dritten das Passwort bekannt ist. Sollten infolge Verschuldens des Kunden Dritte
    durch Missbrauch der Passwörter Leistungen von dem Anbieter nutzen, haftet der
    Kunde gegenüber dem Anbieter auf Nutzungsentgelt und Schadensersatz.

    Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass es ihm obliegt, nach jedem
    Arbeitstag, an dem der Datenbestand durch ihn bzw. seine Erfüllungs- oder
    Verrichtungsgehilfen verändert wurde, eine Datensicherung durchzuführen, wobei
    Daten, die auf den Servern von dem Anbieter abgelegt sind, nicht auf diesen
    sicherungsgespeichert werden dürfen. Der Kunde hat eine vollständige
    Datensicherung insbesondere vor jedem Beginn von Arbeiten von dem Anbieter
    durchzuführen. Der Kunde testet im Übrigen gründlich jedes Programm auf
    Mangelfreiheit und Verwendbarkeit in seiner konkreten Situation, bevor er mit
    der operativen Nutzung des Programms beginnt. Der Kunde wird ausdrücklich darauf
    hingewiesen, dass bereits geringfügige Veränderungen an der Software die
    Lauffähigkeit des gesamten Systems beeinflussen kann.

    Der Kunde verpflichtet sich, ohne ausdrückliches Einverständnis des
    jeweiligen Empfängers keine E-Mails, die Werbung enthalten, zu versenden oder
    versenden zu lassen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die betreffenden E-Mails
    mit jeweils gleichem Inhalt massenhaft verbreitet werden (sog. "Spamming").
    Verletzt der Kunde die vorgenannte Pflicht, so ist der Anbieter berechtigt, den
    Account unverzüglich zu sperren.

    Der Kunde ist verpflichtet, seine Internet-Seite so zu gestalten, dass eine
    übermäßige Belastung des Servers, z.B. durch CGI- bzw. PHP Scripte, die eine
    hohe Rechenleistung erfordern oder überdurchschnittlich viel Arbeitsspeicher
    beanspruchen, vermieden wird. Der Anbieter ist berechtigt, Seiten, die den
    obigen Anforderungen nicht gerecht werden, vom Zugriff durch den Kunden oder
    durch Dritte auszuschließen. Der Anbieter wird den Kunden nicht explizit von
    einer solchen Maßnahme informieren.

    Der Kunde verpflichtet sich, auf den bei dem Anbieter abgelegten Präsenzen
    keine Chats zu betreiben, es sei denn, der Tarif des Kunden enthält einen von
    dem Anbieter zur Verfügung gestellten Chat.

    Weitere Voraussetzung für die Nutzung der Dienstleistung ist ein
    Internet-Zugang mit den dazu notwendigen technischen Einrichtungen. Kommt es auf 
    Seiten des Anbieters zu technischen Änderungen, werden diese per E-Mail an die
    bei der Bestellung übermittelte E-Mail Adresse angezeigt. Es obliegt dem Kunden,
    die ggf. nötigen Anpassungen auf seiner Seite selbst vorzunehmen. Er trägt die
    Kosten dieser Umstellung auf seiner Seite selbst.

    Im Fall eines eintretenden Datenverlustes wird der Kunde die betreffenden
    Datenbestände nochmals unentgeltlich auf die Einrichtungen und Server des
    Anbieters übertragen. Der Kunde hat keinen Anspruch auf die unentgeltliche
    Wiederherstellung seiner Daten aus den regelmäßig angelegten System-Backups

  7. Bereitgestellte Inhalte, Programme und Daten

    Die vom Anbieter im Rahmen des Internet-Services zugänglich gemachten Text-,
    Bild- und Tonmaterialien sowie Programme (zum Beispiel CGI-Module) sind in der
    Regel urheberrechtlich geschützt. Der Kunde kann derartige Materialien zur
    Gestaltung eigener Internet-Inhalte für die Dauer des Vertragsverhältnisses
    unter der über den Anbieter geführten Internet-Adresse nutzen und diese Inhalte
    auch personalisieren oder modifizieren. Die sonstige Nutzung (insbesondere
    Vervielfältigung, zur Verfügungsstellung) ist nur mit schriftlicher Genehmigung
    des Anbieters bzw. Copyrightinhabers gestattet.

    Der Anbieter haftet für die Richtigkeit, Fehlerfreiheit, gewünschte
    Funktionsweise und Vollständigkeit der Inhalte und Programmmodule nur im Rahmen
    der Haftungsregel dieser AGB. Der Anbieter ist für Inhalte, die nicht auf
    eigenen Servern liegen, nicht verantwortlich und kann keinerlei Gewähr für diese
    Inhalte übernehmen.

    Zur Erstellung von graphischen Zugriffs-Statistiken für den Kunden, werden
    auf den Servern durch den Anbieter die Log-Files seit Vertragsbeginn
    gespeichert. Eine Auswertung der Log-Files erfolgt vom Anbieter nur mit dem
    Zweck, dem Kunden zentral aufbereitete und verdichtete Statistiken gemäß
    bereitzustellen. Eine darüber hinausgehende Speicherung und Nutzung durch den
    Anbieter ist ausgeschlossen

  8. Verantwortlichkeit des Kunden für publizierte Inhalte und Anwendungen

    Der Kunde verpflichtet sich, für seine privaten oder geschäftsmäßigen
    Internet-Präsenzen Namen und Anschrift sowie bei Personenvereinigungen und
    Gruppen auch Namen und Anschrift des Vertretungsberechtigten auf den
    publizierten Webseiten deutlich sichtbar anzugeben (gesetzliche Anforderung nach
    ?6 TDG).

    Der Kunde ist für alle von ihm, über seine Zugangskennung oder von Dritten
    über seinen Webhosting-Leistungen produzierten bzw. publizierten Inhalte selbst
    verantwortlich. Der Kunde stellt den Anbieter von jeglicher Haftung für den
    Inhalt aller auf dem Server publizierten Webseiten, Datenbanken, Anwendungen,
    E-Mails usw. frei. Eine generelle Überwachung oder Überprüfung dieser Inhalte
    durch den Anbieter findet nicht statt.

    Der Anbieter überprüft die Inhalte des Kunden ferner nicht dahingehend, ob
    Ansprüche Dritter berechtigt oder unberechtigt erhoben werden. Der Kunde sichert
    zu, mit seinem Angebot keinerlei Eigentums-, Warenzeichen- Patent oder andere
    Rechte Dritter zu verletzen. Ferner sichert der Kunde zu, mit den publizierten
    Inhalten und dem Versand von E-Mails nicht gegen die guten Sitten und das
    jeweils geltende Landesrecht am Serverstandort zu verstoßen.

    Im Internet ist es insoweit üblich, dass bis zu einer gerichtlichen Klärung
    Daten auf glaubhaftes Verlangen jedes Dritten gesperrt werden (siehe auch die

    "Dispute Policy" des InterNic unter www.internic.net). Werden von Dritten
    gegenüber dem Anbieter Ansprüche wegen tatsächlicher oder behaupteter
    Rechtsverletzungen geltend gemacht, ist der Anbieter berechtigt, die Domain des
    Kunden unverzüglich in die Pflege des Registrars zu stellen und die
    entsprechende Präsenz des Kunden zu sperren.

    Darüber hinaus ist das Hinterlegen von pornographischen Inhalten im Rahmen
    der Webhostingangebote des Anbieters nicht gestattet. Es dürfen keine Inhalte
    veröffentlicht werden, bei denen Sex mit Minderjährigen, Tieren oder
    menschenverachtende Handlungen dargestellt oder beschrieben werden. Ausgenommen
    sind erotische Inhalte welche sich Jugendschutzkonform
    präsentieren müssen.

    Der Anbieter ist berechtigt, vorgenannte Inhalte sofort und ohne
    Vorankündigung ggf. dauerhaft zu sperren.

    Sofern der Kunde auf dem Server des Anbieters Software, Programme, Scripts
    oder sonstige Dienste installiert, haftet er für die ordnungsgemäße Funktion
    dieser Anwendungen und für alle aus Fehlfunktionen oder Missbrauch
    resultierenden Folgen. Dies schließt jegliche Kosten und Vermögensschäden
    Dritter sowie des Anbieters ein, die ggf. durch Personaleinsatz, Datentransfer
    usw. im Zuge von Fehlfunktionen, Überlastungen, Missbrauch und durch die
    notwendigen Analysen dieser Vorgänge entstehen können. Der Kunde verpflichtet
    sich daher, die von Ihm installierten Anwendungen regelmäßig auf korrekte
    Funktion sowie Sicherheitsschwachstellen zu prüfen und die Software unverzüglich
    nach bekannt werden von Sicherheitslöchern durch verfügbare Updates und Patches
    selbständig und zeitnah zu aktualisieren. Der Kunde ist in diesem Zusammenhang
    verpflichtet, sich regelmäßig beim Hersteller/Autor der Software bzw. in den
    einschlägigen Security-Report Quellen über aktuelle Sicherheitsrisiken und
    verfügbare Updates zu informieren.

    Dem Kunden ist bekannt, dass für alle Teilnehmer im Übertragungsweg des
    Internets in der Regel die Möglichkeit besteht, von in Übermittlung befindlichen
    Daten ohne Berechtigung Kenntnis zu erlangen. Dieses Risiko nimmt der Kunde in
    Kauf

  9. Inhalte von Internetseiten

    Unabhängig von den bisher beschriebenen Einschränkungen, wird explizit darauf
    hingewiesen, dass Betrieb und Publikation folgender Programme und Inhalte
    ausdrücklich untersagt sind: Der Betrieb ununterbrochen laufender Applikationen
    und Programme, wie Bannertauschdienste (Banner-Server), Betrieb von Ad-Servern
    zur Einblendung von Werbe-Bannern, Permanente Bindung von Ports, Betrieb von
    IRC- Eggdrop oder Chat-Servern, Freemail-Services, Game-Server oder
    Game-Community-Anwendungen, WebRadios, urheberrechtlich geschützte MP3- oder
    Musikdownloads, Downloadportale/-sites, deren Datentransfer überwiegend durch
    bereitgestellt Dateidownloads generiert wird. Der Betrieb derartiger Anwendungen
    und Angebote ist ausschließlich nach schriftlicher Genehmigung durch den
    Anbieter im Einzelfall zulässig.

    Bei Verstoß gegen diese Einschränkungen ist der Anbieter berechtigt, die
    Präsenz ohne Vorankündigung zu sperren und die ggf. entstandenen
    Administrations- und Betriebskosten auch Rückwirkend in Rechnung zu stellen.

    Der Anbieter ist nicht verpflichtet, die Internet-Präsenzen des Kunden auf
    eventuelle Rechtsverstöße zu prüfen. Nach dem Erkennen von Rechtsverstößen oder
    von Inhalten, welche gemäß den obigen Bestimmungen unzulässig sind, ist der
    Anbieter berechtigt, den Account unverzüglich zu sperren. Der Anbieter wird den
    Kunden unverzüglich von einer solchen Maßnahme unterrichten

  10. Empfang, Versand und Speicherung von E-Mails

    Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass der Anbieter an seine bei
    der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse E-Mails zur Information im zumutbaren
    Umfang versendet. Zur Unterscheidung solcher E-Mails sind diese auf geeignete
    Weise gekennzeichnet. Der Kunde verpflichtet sich, den Anbieter über Änderungen
    dieser Adresse unverzüglich zu benachrichtigen, um die Zustellung jeglicher
    Nachrichten, Rechnungen usw. dauerhaft zu gewährleisten.

    Soweit in den Tarifbeschreibungen nichts anderes vereinbart ist, ist die
    maximale Größe eines einzelnen POP3-Postfaches auf höchstens ein Gigabyte
    begrenzt.

    Dem Kunden ist bekannt, dass bei Erreichen der Speicherplatzgrenzen von POP-
    oder IMAP-Postfächern weitere Mails abgewiesen und nicht mehr auf dem Server
    gespeichert werden können. Der Kunde haftet unabhängig vom Grund der Überlastung
    (z.B. Mailbomben, Delivery-Messages gefälschter Absender-Adressen usw.) selbst
    für Mailverluste, die durch eine Überschreitung seines E-Mail Speicherplatzes
    entstehen.

    Kommt es durch gespeicherte Mails bzw. deren Abruf zu einer Gefährdung des
    Regelbetriebsverhaltens der Mailserver, ist der Anbieter berechtigt, den Kunden
    zum Abruf seiner Mails aufzufordern oder die verantwortlichen Mails auf
    Alternativkonten zu verschieben.

    Die vom Anbieter bereitgestellten POP3-Postächer sind nicht für eine
    dauerhafte Speicherung oder Archivierung von Mails auf dem Server vorgesehen.

    Nimmt der Kunde in seinem Kundenmenü individuelle Einstellungen zur
    Behandlungen eingehender Mails vor, definiert er z.B. Filterregeln, Mailblocker,
    Anti-Spam- oder Anti-Virus-Filter, Mailweiterleitungen usw. haftet er selbst für
    jegliche Mail- und Datenverluste, die ggf. aus diesen Einstellungen resultieren.

    Sofern der Kunde Dienste des Anbieters zur Filterung von E-Mails nutzt
    (Anti-Viren, -Spam und sonstige Mail-Filter/-Blocker), tut er dies in Kenntnis
    der Tatsache, dass es technisch bedingt auch zur unbeabsichtigten Filterung,
    Abweisung oder Löschung von E-Mails kommen kann. Da die verschiedenen
    Filter-Dienste auf permanent aktualisierte, externe Datenbanken und Filterregeln
    von Drittanbietern zugreifen, übernimmt der Anbieter ausdrücklich keine
    Verantwortung und Haftung für ggf. eintretende Datenverluste oder Fehlfunktionen
    im Zuge des Filterungsvorganges.

    Zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Regelbetriebsverhaltens seiner
    Mailserver ist der Anbieter berechtigt, Mails, die inkl. aller Anlagen, Daten
    und Header eine Größe von 10 MB überschreiten abzuweisen. Der Absender einer
    abgewiesenen Mail wird in der Regel in einer entsprechenden Fehlermeldung (Delivery-Message)
    über diesen Vorgang informiert

  11. Haftung / Schadensersatzansprüche

    Mit Ausnahme der Haftung für eine Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit
    sind weitergehende Ansprüche des Käufers – gleich aus welchem Rechtsgrund –
    ausgeschlossen, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Wir
    haften deshalb nicht für Schäden, die nicht am Liefergegenstand unmittelbar
    entstanden sind; insbesondere haften wir nicht für entgangenen Gewinn oder
    sonstige Vermögensschäden des Käufers. Vorstehende Haftungsbefreiung gilt nicht,
    sofern der Schaden auf Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder Fehlen einer
    zugesicherten Eigenschaft, Verletzung vertragswesentlicher Pflichten,
    Leistungsverzug, Unmöglichkeit, sowie Ansprüchen nach ?? 1, 4 des
    Produkthaftungsgesetzes beruht.

    Eine Haftung von des Anbieters für technisch bedingte und/oder
    Fremdverursachte Ausfälle, Datenverluste, abgebrochene Datenübertragungen,
    E-Mailverluste, Datendiebstahl oder sonstige Probleme in diesem Zusammenhang ist
    ausdrücklich ausgeschlossen.

    Im Anwendungsbereich der Telekommunikationskundenschutzverordnung (TKV)
    bleibt die Haftungsregelung des ? 7 Abs. 2 TKV in jedem Fall unberührt.

    Die Höhe von Schadensersatzansprüchen ist grundsätzlich auf die Höhe des
    Auftragswertes beschränkt und kann demnach die gezahlten Gebühren für einen
    Abrechnungszeitraum nicht überschreiten.

    Vermeintliche Einschränkungen oder das Fehlen zugesicherter Eigenschaften und
    Funktionen hat der Kunde dem Anbieter schriftlich, spätestens 7 Kalendertage
    nach Kenntniserlangung des fraglichen Betriebszustandes zu melden und durch
    geeignetes Material wie Logfiles, Screenshots von Fehlermeldungen,
    Route-Verfolgungen usw. zu belegen. Macht der Kunde technische Mängel geltend,
    ist er neben der hier angesprochnen Dokumentation der Leistungseinschränkung
    verpflichtet, genaue Angaben zur Dauer und Zeit solcher Einschränkungen, der Art
    des EinwahlAnbieters, Art und Typ des benutzen Browsers, des Betriebssystems
    usw., zu machen

  12. Gerichtsstand, Anwendbares Recht

    Soweit rechtlich zulässig, ist der Gerichtsstand Merzig (Saar). Es gilt das
    maßgebliche Recht der Bundesrepublik Deutschland

  13. Sonstiges

    Die in den AGB erwähnten Kundenmitteilungen des Anbieters sowie im sonstigen
    Geschäftsverlauf notwendig werdende Mitteilungen stellt der Anbieter
    grundsätzlich an die bei der Bestellung übermittelte E-Mail Adresse. Der Kunde
    ist in diesem Zusammenhang verpflichtet Änderungen seiner Adresse unaufgefordert
    und unverzüglich mitzuteilen. Mitteilungen gelten mit dem fehlerfreien Versand
    als zugestellt, ungeachtet des Datums, an dem der Kunde derartige Nachrichten
    tatsächlich abruft.

    Ein Verkauf von einzelnen Geschäftsbereichen des Anbieters oder ein
    Gesellschafterwechsel begründen kein Sonderkündigungsrecht

  14. Technischer Support

    Der Anbieter verpflichtet sich, technische Unzulänglichkeiten der
    bereitgestellten Leistungen kostenlos und zeitnah zu beseitigen, sofern diese
    nicht den zugesicherten Eigenschaften entsprechen oder Funktionsfehler
    aufweisen, die der Anbieter zu vertreten hat.

    Der Anbieter gewährt hierzu einen kostenlosen Online- bzw. E-Mail Support,
    der sich ausschließlich auf zeitnahe, unentgeltliche Aufrechterhaltung und
    Wiederherstellung vertraglich zugesicherter Eigenschaften und die fehlerfreie
    Funktionen der von ihm bereitgestellten Leistungen beschränkt. Eine
    Mindestreaktionszeit wird nicht zugesagt.

    Der Anbieter übernimmt in diesem Zusammenhang ausdrücklich keinen kostenlosen
    technischen Support für Fehlfunktionen in unentgeltlich bereitgestellter und im
    Internet frei verfügbarer Open-Source-Software. Bindet der Kunde z.B. über die
    Installationsroutinen des Anbieters kostenlose Programme, wie das Typo3 CMS,
    Gästebücher, Foren usw. in seine Internetpräsenz ein, tut er dies auf eigene
    Verantwortung. Verantwortlich für die Behebungen von Fehlfunktionen ist in
    diesen Fällen der technische Support der jeweiligen Drittanbieter bzw.
    Entwickler.

    Der unentgeltliche Support-Service ist nicht verpflichtet, allgemeine Fragen
    zur Technik und Arbeitsweise des Internets zu erklären, deren Gegenstand keine
    spezifische Problemstellung bei der Nutzung der bereitgestellten
    Internet-Services darstellt oder auf die bereits in den ebenfalls
    bereitgestellten Dokumentationen, Zugangsdaten und FAQ hinlänglich eingegangen
    wird.

    Stellt der Kunde darüber hinausgehende Supportanfragen oder beauftragt er die
    Beseitigung selbst verursachter Fehler z.B. Fehlerbeseitigung u. Anpassungen an
    eigenen Programmen, Inhalten und Scripts, Korrektur oder Analyse von Fehlern auf
    der eigenen Webseite, Rücksetzen vergessener Kennwörter, Änderung oder
    Herbeiführung individueller Einstellungen, Re-Installation von
    Server-Erweiterungen oder ganzen Hosts, Backup-Rücksicherungen, Logfile-Analysen
    oder sonstige Nachforschungen, ist der Anbieter berechtigt, für derartige
    Leistungen ohne weitere Ankündigung 15,00 ? zzgl. MwSt. je angefangene 15
    Minuten in Rechnung zu stellen.

    Es besteht kein Anspruch auf telefonische Erreichbarkeit des Supports. Der
    Telefonsupport ist weiterhin berechtigt Anfragen, die die Übermittlung
    umfangreicher Daten und Parameter oder schriftliche Aufträge erfordern, an den
    oben angegebenen Online-Support zu verweisen, um Übermittlungsfehler zu
    vermeiden und die Authorisierung des Anrufers zu verifizieren

  15. Vertragsangebot, Vertragsschluss, Vertragsbeendigung

    Mit dem Tag der Übermittlung der elektronischen Bestellung per
    Online-Bestellformular bzw. per Fax / Post entsteht zwischen dem Kunden und dem
    Anbieter ein Vertragsverhältnis auf  Grundlage der jeweils gültigen AGB.
    Dieser Tag stellt, ungeachtet des Datums der Zahlung, den Beginn des Vertrags
    und der Abrechnung dar. Der Kunde bestätigt die Anerkennung der ABG und ggf.
    geltenden, produktspezifischen BGB.

    Der Vertrag wird, falls nichts anderes vereinbart ist, bspw. bei Domains mit
    einer Laufzeit von 12 Monaten geschlossen und verlängert sich ohne Kündigung des
    Kunden stillschweigend um die in der Produktinformation angegebene
    Mindestlaufzeit.

    Kunde und Anbieter können das Vertragsverhältnis ohne Angabe von Gründen
    jederzeit mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende der Mindestlaufzeit kündigen.

    Erfolgt die Kündigung durch den Anbieter, hat der Kunde Anspruch auf die
    anteilige Rückerstattung der im Voraus gezahlten, fortlaufenden Fix-Entgelte,
    sofern er keine Vertragsbestandteile oder Regelungen der AGB schuldhaft verletzt
    hat. In allen anderen Fällen, insbesondere bei vorzeitiger Kündigung durch den
    Kunden, erfolgt grundsätzlich keine Rückerstattung der im Voraus entrichteten
    Gebühren und Entgelte.

    Dem Kunden steht es frei, die jeweiligen Leistungen bis zum Ende der
    Vertragslaufzeit voll zu nutzen. Domaingebühren bzw. die in den Webpaketen
    enthaltene Domainpauschalen sind grundsätzlich nicht erstattungsfähig. Die
    Domains sind für die angegebene Zeit bei der Vergabestelle reserviert und somit
    bezahltes Eigentum des Kunden.

    Eine Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit unbedingt der Schriftform per
    Brief oder Telefax und der Empfangsbestätigung durch den Anbieter. Eine
    Kündigung per E-Mail wird grundsätzlich zum Schutz des Kunden und dessen
    Leistungen nicht anerkannt. Die fristgerechte Kündigung gilt nur dann als
    erfolgt, wenn deren fristgerechter Empfang durch den Anbieter schriftlich per
    Brief, Fax oder E-Mail bestätigt wurde.

    Eine Kündigung von registrierten Domains bedarf zu Ihrer Wirksamkeit, neben
    der angeführten Schriftform, zusätzlich der fristgerechten Vorlage der
    Einverständniserklärung des eingetragenen Domaininhabers (bzw. dessen Admin-C),
    der mit seiner Unterschrift inkl. Lichtbildausweiskopie einer Löschung der
    Domain-Namen bzw. einer Übernahme durch einen neuen Registrar zustimmen muss.

    Die Einverständniserklärung des Domaininhabers oder Admin-C muss dem Anbieter
    mindestens 30 Tage vor dem in der Rechnung angegebenen Auslauftermin vorliegen.
    Wird eine gekündigte und freigegebene Domain bis zum angegebenen Auslauftermin
    nicht von einem anderen Registrar übernommen, werden die Domaingebühren
    automatisch für eine weitere Abrechnungsperiode fällig.

    Es steht dem Anbieter frei, gekündigte Domainnamen oder im Falle eines
    Zahlungsverzuges bzw. bei Nichteinhaltung von Kündigungsfristen alle Domains in
    die Pflege der Vergabestellen zurückzugeben (Transit-Status).

    Der Anbieter kann entgeltfreie Leistungen oder entgeltfreie Zusatzleistungen
    jederzeit ohne weitere Ankündigungen oder Fristen einstellen.

    Der Kunde kann auf Wunsch in einen anderen Leistungstarif des Anbieters mit
    einem abweichenden Entgelt wechseln (Up- bzw. Downgrade), insofern verfügbar und
    technisch möglich. Die Bereitstellung der erweiterten oder eingeschränkten
    Leistungen erfolgt schnellstmöglich, die Berechnung des geänderten Tarifs
    erfolgt ab dem Termin der Umstellung zuzüglich der ausgewiesenen, einmaligen
    Umstellungspauschale.

    Nach einem Tarifwechsel gilt als Kündigungsfrist zukünftig die für den neu
    gewählten Leistungstarif in der Produktbeschreibung angegebene Frist bzw.
    Mindestlaufzeit.

    Der Anbieter kann aus dem Tarifwechsel resultierende Entgelte ebenfalls per
    Lastschrift einziehen.

    Erfolgt auf Wunsch des Kunden vor Ende der Tariflaufzeit vorzeitig ein
    Wechsel in einen verkleinerten oder eingeschränkten Tarif (Downgrade), findet
    keine Erstattung im Voraus bezahlter Entgelte für den vorherigen,
    leistungsfähigeren Tarif statt, auch wenn diese Leistungen in Folge des
    Downgrades nicht mehr für den vorausbezahlten Zeitraum durch den Kunden nutzbar
    sind. Es steht dem Kunden daher frei, Downgrades erst zum Ende der Tariflaufzeit
    zu beauftragen.

    Unbenommen bleibt das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund. Ein
    wichtiger Grund liegt insbesondere bei schweren oder fortgesetzten Verstößen
    gegen die vertraglichen Regelungen sowie bei Undurchführbarkeit des Vertrages
    vor. Im Falle einer Kündigung aus wichtigem Grund ist der Anbieter berechtigt,
    den Zugang zur bereitgestellten Leistung sofort zu verwehren und die diesem
    Vertragsverhältnis zugeordneten Internet-Adressen (Domains) zu löschen bzw. in
    die Pflege der Vergabestellen zurückzugeben. Der Anbieter kann ferner in diesem
    Fall hinterlegte Inhalte und E-Mail-Nachrichten ohne Setzung einer Nachfrist
    sofort sperren und löschen.

    Der Anbieter ist berechtigt, die Domain des Kunden nach Beendigung des
    Vertrages freizugeben. Spätestens mit dieser Freigabe erlöschen alle Rechte des
    Kunden aus der Registrierung.

    Werden von Dritten gegenüber dem Anbieter Ansprüche wegen tatsächlicher oder
    behaupteter Rechtsverletzung geltend gemacht, ist der Anbieter berechtigt, die
    Domain des Kunden unverzüglich in die Pflege des Registrars zu stellen und die
    entsprechende Präsenz des Kunden zu sperren.

    Unberührt bleibt das Recht beider Parteien zur fristlosen Kündigung aus
    wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere dann
    vor, wenn der Kunde

    - mit der Zahlung der Entgelte mehr als 20 Kalendertage in Verzug gerät,

    - schuldhaft gegen eine der in diesen AGB geregelten Pflichten verstößt,

    - trotz Abmahnung innerhalb angemessener Frist die Inhalte seiner Internet
    Seiten so umgestaltet, dass sie den geregelten Anforderungen genügen,

    - schuldhaft gegen die Vergabebedingungen oder die Vergaberichtlinien
    verstößt.

    Für den Fall, dass der Anbieter nach den Bestimmungen der jeweiligen
    Vergabestelle bestimmter Top-Level-Domains die Registrierung einer Sub-Level
    Domain des Kunden nicht aufrecht erhalten kann, ist der Anbieter berechtigt, den
    Vertrag mit dem Kunden über diese Leistungen außerordentlich mit einer Frist von
    14 Tagen zum Monatsende zu kündigen

  16. Preise und Zahlung

    Der Anbieter behält sich eine Änderung der Entgelte vor. Geänderte Entgelte
    werden dem Kunden mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten an seine, bei Bestellung
    angegebene E-Mail-Adresse oder postalisch mitgeteilt. Erhöhungen der Entgelte
    bewirken ein außerordentliches Kündigungsrecht des Kunden mit einer Frist von 2
    Wochen. Zum Zeitpunkt der Bestellung bekannte Erhöhungen der Entgelte (z. B. das
    Auslaufen der zeitlich befristeten Reduktion der Entgelte für Neukunden)
    bedürfen keiner gesonderten Mitteilung und begründen kein Sonderkündigungsrecht.

    Die Zahlung aller Entgelte erfolgt auf Rechnung oder durch Lastschrifteinzug.
    Für den Fall des Lastschrifteinzug ermächtigt der Kunde
    den Anbieter, anfallende Entgelte über die angegebene Bankverbindung nach
    erfolgter Rechnungsstellung widerruflich einzuziehen. Die Ermächtigung erstreckt
    sich auch auf nachträglich anfallende und variable Entgelte, sonstige Kaufpreise
    sowie vom Kunden mitgeteilte neue Bankverbindungen. Das vereinbarte, monatliche,
    vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Pauschalentgelt wird jeweils im
    Voraus für den im Bestellformular bzw. der Produktinformation genannten Zeitraum
    eingezogen. Einmalige Entgelte, das Bereitstellungsentgelt, variable Entgelte
    sowie Kaufpreise für sonstige Produkte werden mit Erbringung der Leistung fällig
    und eingezogen.

    Werden durch Lastschrift eingezogene Rechnungsbeträge des Kunden durch Ihn
    oder seine Bank rückbelastet, trägt der Kunde alle dadurch entstehenden Bank-
    und Bearbeitungsgebühren in Höhe von 12 ? je Vorgang. Rückbelastete
    Lastschriften werden vom Anbieter nicht erneut eingezogen, sondern sind vom
    Kunden unverzüglich unter Angabe der Kunden- und Rechnungsnummer per Überweisung
    auf das Konto des Anbieters auszugleichen.

    Der Kunde verpflichtet sich, dem Anbieter Änderungen seiner
    Rechnungsanschrift, E-Mail-Adresse und Bankverbindungen unverzüglich und
    unaufgefordert bekannt zu geben und die entsprechenden Einzugsermächtigungen zu
    erteilen bzw. zu erweitern.

    Der Lastschrifteinzug ist grundlegender Vertragsbestandteil. Widerruft der
    Kunde die erteilte Einzugsermächtigung, enthält er dem Anbieter eine
    Einzugsermächtigung trotz Aufforderung vor, ändert er ohne Mitteilung seine
    Kontodaten oder verhindert er auf sonstige Art einen ordnungsgemäßen und
    fristgerechten Lastschrifteinzug, steht dem Anbieter ohne weitere Vorankündigung
    eine fristlose Kündigung und sofortige Einstellung/Sperrung aller Leistungen aus
    wichtigem Grunde zu.

    Dieses Recht zur Kündigung und Leistungseinstellung besteht auch dann, wenn
    der Kunde ggf. zwischenzeitlich offene Zahlungen per Überweisung ausgeglichen
    hat. Offene Forderungen können ohne weitere Mahnungen direkt in ein
    kostenpflichtiges Inkasso-Verfahren überführt werden.

    Gerät der Kunde mit der Bezahlung fälliger Rechnungen in Verzug, ist der
    Anbieter berechtigt Zinsen in Höhe von zehn Prozent jährlich zu erheben und ohne
    weitere Vorankündigung den Zugang zu jeglichen Leistungen vorübergehend oder
    dauerhaft zu sperren sowie die betroffene Leistung mit einem anonymen
    Sperrvermerk zu versehen. Gehören Domainnamen zum gesperrten Leistungsumfang,
    ist der Anbieter berechtigt, diese ohne weitere Ankündigung in die Pflege der
    Vergabestelle bzw. des Registrars zurück zu übertragen.

    Gerät der Kunde bei der Zahlung fälliger Entgelte in Verzug, kann der
    Anbieter das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist
    kündigen. Dieses Kündigungsrecht steht dem Anbieter auch beim Fehlen oder dem
    nachträglichen Entzug einer gültigen Einzugsermächtigung zu. Der Anbieter wird
    in diesem Falle ein Inkasso- und ggf. gerichtliches Mahnverfahren anstrengen,
    dessen Kosten der säumige Zahler in voller Höhe inkl. aller Mahn- und sonstigen
    Gebühren zu tragen hat.

    Sollte eine für die Domainregistrierung verantwortliche, zentrale
    Vergabestelle, das sog. Network Information Center (NIC, z.B. DE-NIC e.G.) oder
    ein anderer Anbieter, der durch den Anbieter genutzten, technischen
    Internet-Infrastrukturen, seine Preisstellung oder sein Abrechnungsmodell für
    Internet-Adressen (sog. Domains) oder sonstige technische Leistungen ändern, so
    ist der Anbieter berechtigt, die Entgelte gegenüber dem Kunden mit Wirksamwerden
    der Änderung ohne gesonderte Fristen entsprechend anzupassen. Sollte eine
    derartige Anpassung erheblich sein, steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht
    zu.

    Der Anbieter ist berechtigt, die Aktivierung einer Domain erst nach Zahlung
    der für die Registrierung vereinbarten Entgelte vorzunehmen.

    Gegen unsere Forderungen kann der Kunde nur mit unwidersprochenen oder
    rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen

  17. Datenschutz

    Ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung werden Ihre Daten ausschließlich zur
    Abwicklung Ihrer Bestellung verwendet und im Rahmen der Geschäftsbeziehung per
    EDV-Anlage gespeichert. Eine Weitergabe Ihrer Daten an mit der Lieferung
    beauftragte Unternehmen erfolgt nur in soweit die Auftragsabwicklung dies
    erforderlich macht. Ansonsten werden die Daten streng vertraulich behandelt und
    Dritten nicht zugänglich gemacht.

    Der Anbieter weist den Kunden ausdrücklich darauf hin, dass der Datenschutz
    für Datenübertragungen in offenen Netzen, wie dem Internet, nach dem derzeitigen
    Stand der Technik nicht umfassend gewährleistet werden kann. Der Kunde weiß,
    dass der Anbieter das auf dem Webserver gespeicherte Seitenangebot und unter
    Umständen auch weitere dort abgelegte Daten des Kunden aus technischer Sicht
    jederzeit einsehen kann. Auch andere Teilnehmer am Internet sind unter Umständen
    technisch in der Lage, unbefugt in die Netzsicherheit einzugreifen und den
    Nachrichtenverkehr zu kontrollieren. Für die Sicherheit und die Sicherung der
    von ihm ins Internet übermittelten und auf Web- Servern gespeicherten Daten
    trägt der Kunde vollumfänglich selbst Sorge

  18. Teilunwirksamkeit

    Bei Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen bleibt die Geltung der übrigen
    Bestimmungen unberührt.

Stand: 3.August 2008

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Letzte Aktualisierung: 21. Oktober 2011 - 19:56 Uhr

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